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Google Maps-Alarm: Es gibt eine Warnung, die du auf keinen Fall ignorieren solltest

Google Maps‘ Alarm kann sich bemerkbar machen, um vor Vorfällen oder Naturkatastrophen zu warnen. Erscheint eines der entsprechenden Signale, gilt es, Schutz zu suchen.

Google Maps auf dem Handy
© Getty Images/NurPhoto, Pixabay [M] via Canva.com

Google Maps Entfernung messen: So findest du die Luftlinie heraus

"Entfernung messen" ist ein nützliches Feature in der Google Maps App für Android und iOS sowie im Browser. Mit der Funktion lässt sich der Abstand zwischen zwei Punkten bestimmen (die Luftlinie).

Nicht nur Navigation ist mit dem bekannten Kartendienst möglich. Google Maps kann auch Alarm schlagen, und zwar im Fall von gefährlichen Vorfällen und Naturkatastrophen wie Überschwemmungen. Dann erscheinen je nach Ereignis verschiedene Symbole auf der Karte.

Wichtiger Google Maps-Alarm: Das steckt dahinter

Der Klimawandel hat längst gezeigt, dass extreme Wetterlagen immer häufiger auch in Deutschland auftreten können. Ein bereits im September 2019 integriertes Feature verleiht Google Maps deshalb die Fähigkeit, dir in entsprechenden Situationen womöglich das Leben zu retten. Anfänglich war der Google Maps-Alarm nur in Indien verfügbar, das Feature gibt es aber längst auch für deutsche Nutzerinnen und Nutzer. In anderen Teilen Europas ist es ebenfalls bereits im Einsatz.

„Wenn sich eine Katastrophe in Ihrer aktuellen Kartenansicht ereignet, sehen Sie möglicherweise eine entsprechende Warnung mit Updates und Sicherheitsinformationen. Zu den Katastrophen zählen etwa Waldbrände, Überschwemmungen und Erdbeben“, heißt es dazu auf der Google-Supportseite.

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So funktioniert die Warnung in Google Maps

Je nach Art der Bedrohung erscheint ein anderes Icon. Im Fall einer Überschwemmung zeigt der Google Maps-Alarm auf der Karte dann zum Beispiel drei gewellte Linien auf rotem Untergrund an. Dazu kommt eine Warnung in Schriftform. Führt deine ursprüngliche Route zudem durch das Gebiet, in dem die Naturkatastrophe auftritt, wirst du von Google Maps automatisch umgeleitet.

Dennoch könnte der Google Maps-Alarm am Ende nicht in jedem Land nutzbar sein. Wird auf Googles Servern eine Naturkatastrophe gemeldet, wird diese auch automatisch in Google Maps angezeigt. Dafür benötigt Google allerdings Informationsquellen für Details zu auftretenden Naturkatastrophen in den entsprechenden Ländern.

Symbole des Google Maps-Alarms:

  • Tropenstürme 
  • Erdbeben 
  • Überschwemmungen 
  • Waldbrände 

Auch das kann Google Maps

Über welche Arten dich der Kartendienst in Zukunft noch warnen könnte, ist nicht bekannt. Denkbar wären alle Naturkatastrophen, also neben Überschwemmung, Waldbränden und Erdbeben auch Tornados und Orkane. In Deutschland trat dieses Feature tragischerweise aber auch im Zusammenhang mit dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle (Saale) in Erscheinung. Dank der auffälligen Hinweis-Meldung auf der Karte konnten Nutzer*innen Gefahrenbereiche gezielt umgehen, wie Chip erklärt.

Auch beim vermuteten Anschlag in München, bei dem ein Auto in eine Menschenmenge fuhr, erschien die Warnung demnach in Form eines roten Ausrufezeichens. Da die Lage zunächst unklar war, wurde der Vorfall zu Beginn lediglich als „Vorfall“ markiert.

Quellen: Google, Chip

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

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