Smarte Stromzähler verfügen unter anderem über ein digitales Display. Durch den Zugang zum Internet ist das Smart Meter in der Lage Echtzeitdaten abzurufen. So hast du deinen aktuellen Verbrauch immer im Blick. In Deutschland will man die Geräte nun zur Pflicht machen. Der Zeitplan steht bereits. Zudem winken weitere Vorteile für dich.
Kabinett stimmt über smarte Stromzähler ab
Der Gesetzesentwurf vom Wirtschaftsministerium wurde am 11. Januar 2023 vom Kabinett bewilligt. Ab hier soll es schnell vorangehen, erläutert das ZDF. Man plant, dass das Gesetz bereits im Frühjahr dieses Jahres in Kraft tritt.
Kernpunkt ist, dass alle deutschen Haushalte aber auch öffentlich zugängliche Gebäude, Büros und vieles mehr mit smarten Stromzählern ausgestattet werden. Erstere sollen voranschreiten.
In Museen, Schwimmbädern, Ämtern, Schulen und weiteren will man die Smart Meter bis 2030 in Betrieb sehen. Mit der Installation beginnen können die Eigentümer*innen bereits am 2025. Doch auch in privaten deutschen Haushalten soll der smarte Stromzähler Einzug halten. Als Deadline setzt man sich hier das Jahr 2032.
Diese Vorteile bringt die Anpassung mit sich
Neben der kleinen, aber feinen Tatsache, dass so ein smart Meter recht schick aussieht, haben sie auch einen sehr praktischen Nutzen. Sie sollen dynamische Stromtarife ermöglichen. Das bedeutet, dass zu Tageszeiten, wo in der Regel wenig Strom verbraucht wird, dieser auch günstiger angeboten werden kann.
„Unser zukünftiges Energiesystem wird wesentlich flexibler und damit auch komplexer werden, und dafür brauchen wir Smart Meter und eine Digitalisierung der Energiewende“, erklärt Wirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen).
Des Weiteren ermöglichen dir die Smart Meter, dass du jederzeit selbst deinen Verbrauch überprüfen kannst. Das gelingt etwa durch entsprechende Handy-Apps. Auch die Verknüpfung mit einem Smart Home-System wird somit einfacher. In unserem separaten Beitrag gehen wir noch einmal ausführlich auf smarte Stromzähler und ihre Vorteile ein.
Quelle: ZDF
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