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Apple: Release für ersehnte Funktion verschiebt sich deutlich

Wer auf Apples Durchbruch bei der künstlichen Intelligenz (KI) wartet, für die gibt es nun schlechte Nachrichten. Der Konzern hat eine weitere Verzögerung angekündigt.

Apple-Logo.
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Damals bis heute: Die Geschichte des iPhones

Das iPhone ist weit mehr als nur ein Telefon – eine Reise von der ersten Generation bis heute.

Apple stellt die Geduld seiner Nutzer*innen auf die Probe: Die eigentlich für dieses Jahr geplante Verbesserung der Sprachassistenz Siri kommt erst 2026. Die Verzögerung betrifft dabei aber nicht nur das iPhone, sondern auch andere Geräte des Konzerns.

Apple braucht mehr Zeit

Ursprünglich wollte der Tech-Konzern seine neue KI-Funktion „Apple Intelligence“ noch in diesem Jahr ausrollen. Doch nun musste der Tech-Riese einräumen, dass mehr Zeit für die Entwicklung benötigt wird. „Es wird länger dauern, als wir dachten, um diese Funktionen bereitzustellen, und wir gehen davon aus, dass wir sie im kommenden Jahr einführen werden“, erklärte eine Apple-Sprecherin gegenüber Daring Fireball. Das bedeutet: Nutzer*innen werden erst mit iOS 19 in den Genuss der verbesserten Siri kommen – frühestens also im Frühjahr 2026.

Die Verzögerung könnte Apple weiter ins Hintertreffen bringen. Während Konkurrenten wie Google und Amazon bereits KI-gestützte Assistenten auf den Markt bringen, kämpft man in Cupertino offenbar noch mit technischen Herausforderungen. Die neue Siri soll in Zukunft stärker personalisiert sein und sich besser mit anderen Apps vernetzen. Geplant ist, dass sie persönliche Daten der Anwender*innen nutzen kann, um präzisere Antworten zu geben. Doch genau diese Funktion braucht laut Apple noch Feinschliff.

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Auch andere Geräte betroffen

Neben der Siri ist auch ein anderes Apple-Produkt von der Verzögerung betroffen, wie ifun berichtet. Ein neues Smart-Home-Gerät mit integriertem Bildschirm, das ursprünglich im März 2025 erscheinen sollte, wird nun ebenfalls auf 2026 verschoben. Der sogenannte HomePod mit Display ist eng mit den Siri-Verbesserungen verknüpft. Apple testet das Gerät zwar bereits intern, doch ohne die neuen KI-Fähigkeiten ergibt ein Marktstart offenbar wenig Sinn.

Der Konzern hatte „Apple Intelligence“ eigentlich als eines der großen Verkaufsargumente für künftige iPhones beworben. Die erste Version der Software soll zwar im April in Deutschland verfügbar sein, allerdings mit stark eingeschränkten Funktionen. Nutzer*innen müssen sich also noch eine Weile gedulden, bis Apples Siri wirklich mit der Konkurrenz mithalten kann.

Quellen: Daring Fireball, ifun

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