Erst zu Weihnachten haben mit Sicherheit diverse Amazon Echo-Geräte ein neues Zuhause gefunden. Aber auch zuvor waren Alexa und die Smart Speaker schon Mitglied zahlreicher deutscher Haushalte. Zu beachten ist dennoch, dass beide immer mithören und deine Daten auswerten – wenn du das nicht einschränkst.
Amazon Echo: Optimiere Alexas Datenschutz
Nutzerinnen und Nutzern ist nicht immer bekannt, dass Amazons Echo Gespräche aufzeichnet und diese anonymisiert zur Analyse an US-amerikanische Server geschickt werden. Ziel ist es, die Fähigkeiten von Alexa immer weiter zu verbessern.
Da sich der Datenschutz vor Ort von den Richtlinien in Europa unterscheidet, warnen Datenschützer*innen allerdings seit Jahren vor der Praxis. Denn auch private und intime Unterhaltungen gelangen so problemlos nach draußen. Willst du das verhindern, schalte die Verwertung deiner durch Alexa gesammelten Daten einfach aus.
Per Alexa-Sprachbefehl:
- „Was sind meine Datenschutzeinstellungen?“
- „Aktualisiere meine Datenschutzeinstellungen.“
Über die Alexa-App:
- Öffne die Anwendung.
- Öffne „Mehr“ > „Einstellungen“
- Wähle „Alexa-Datenschtuz“ aus.
- Unter „Meine Alexa-Daten verwalten“ > „Helfen Sie mit, Alexa zu verbessern“ schiebst du den Schieberegler nach links zum Ausschalten.
- Bestätige die Auswahl in dem sich öffnenden Popup-Fenster.
Weitere fragwürdige Echo-Einstellungen
Reicht dir das noch nicht, gibt es 5 Einstellungen des Amazon Echo, die du dir näher anschauen solltest. Auch hier kann es sich lohnen, sie auszuschalten. Ganz einfach geht es dagegen, wenn du Alexas Mikrofon deaktivierst, sobald du nicht möchtest, dass sie lauscht. Dann nämlich steuerst du ganz bewusst, wann der Lautsprecher zuhört und wann nicht.
Quellen: Amazon, eigene Recherche
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