Eine Dashcam nach vorne und hinten filmen zu lassen, bietet gleich mehrere Vorteile. Es gelten die gleichen Regeln wie sonst auch, mit wenigen Ausnahmen. Und der Einbau ist ebenfalls nicht schwer.
Dashcam: Richtig nach vorne und hinten filmen
Dashcam: Deswegen sollte sie nach vorne und hinten filmen
Eine Kamera zur Aufnahme des Verkehrsgeschehens kann sich bei jedem Auto eigentlich nur lohnen. Die Sicherheitsvorteile sind offensichtlich, da im Normalfall die Videos eines solchen Systems auch vor Gericht verwendet werden dürfen. Dadurch können Fahrer*innen einwandfrei ihre Unschuld beweisen, falls die Aufnahme ihre Sicht der Dinge unterstützt. Ein Problem kann allerdings daran bestehen, dass nicht alle Dashcams nach vorne und hinten filmen. In dem Fall entgeht dem System vielleicht das entscheidende Detail eines Unfalls.
Wenn alle anderen geltenden Regeln beachtet werden, ist eine Dashcam, die sowohl nach vorne als auch nach hinten filmt, in jedem Fall nützlicher als ein Modell, das nur Aufnahmen in eine Richtung machen kann. Das entbindet natürlich nicht von den anderen Beschränkungen, die für alle Kameras am Auto gelten. Eine permanente Aufnahme des Verkehrsgeschehens ist neben einigen weiteren Regeln nämlich zum Beispiel verboten.
Tipp: Welche Vorgaben und Regeln bei der Dashcam zu beachten sind, findest du hier heraus.
Dashcam nach vorne und hinten: So wird sie eingebaut
Ein wesentlicher Grund, warum Verbraucher*innen sich dagegen entscheiden könnten, eine Dashcam mit Blick nach vorne und hinten einzubauen, ist der Aufwand. Dieser ist nämlich erheblich größer als bei einer Kamera, die lediglich nach vorne filmt. Eine solche wird meist einfach an der Windschutzscheibe angebracht, und benötigt keine weiteren Einbauschritte.
Schritt 1: Richtige Kamera kaufen
Wenn die Dashcam aber nach vorne und hinten filmen soll, sind meist mehrere Module nötig. Im Normalfall sind hier zwei separate Kameras nötig, die mit einem Bildschirm für das Cockpit verbunden werden, wie NEXTBASE schreibt. Ein Beispiel dafür wäre die Kamera von WeBeqer🛒. Andere mögliche Modelle filmen nach vorne wie jede andere Kamera, indem sie an die Windschutzscheibe angebaut werden. Nach hinten wird dann eine zusätzliche Kamera installiert. Über diese Voraussetzungen verfügt die Version von REDTIGER🛒.
Schritt 2: Einbau vornehmen
Bei beiden Systemen funktioniert der Einbau der hinteren Kamera vergleichbar. Für diese sollte, ganz ähnlich einer Rückfahrkamera, ein guter Ort am Wagen gewählt werden, wie Motointegrator schreibt. Dabei darf weder das Nummernschild verdeckt noch die Sicht der fahrenden Person aus der Rückscheibe behindert werden. Manche moderne Autos besitzen bereits einen Sockel, an dem solche Kamerasysteme angebracht werden können.
Hast du dir eine kabellose Dashcam besorgt (was auf die meisten Modelle zutrifft) ist die hintere Kamera mit diesem Schritt schon versorgt. In manchen Fällen muss diese allerdings noch an den Strom angeschlossen werden. Das erfolgt meist über eine Verbindung mit der Sicherung für die Rücklichter im Sicherungskasten des Autos.
Nach der Kamera mit Sicht nach hinten muss nun noch die Dashcam, die nach vorne filmt, eingebaut werden. Hier sind die Regeln dieselben. Nutzt du das System, das eine Kamera an der Windschutzscheibe einsetzt, kannst du diese einfach innen befestigen, der Bildschirm ist in dem Fall direkt integriert. Nun muss noch eine Stromversorgung zum Zigarettenanzünder hergestellt werden. Das Kabel darf dich überdies nicht beim Fahren behindern.
Lesetipp: Dashcam mit Akku: Beachte diese Regeln
Schritt 3: System testen
Ist alles eingebaut, kannst du zum Test fortschreiten. Auf die Kamera ist nur Verlass, wenn du sie zuvor einmal ausprobiert hast. Dazu gibt es bei vielen Dashcams einen Gefahrenschalter, durch den sich die Sicht nach hinten und vorne aktivieren lassen sollte. Fertigt die Kamera eine Aufnahme in beide Richtungen an, funktioniert sie und du kannst dir sicher sein, dass sie dir vor Gericht gute Dienste leisten wird.
Quellen: NEXTBASE, Motointegrator
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